Garmin Uhren-Kaufberatung:
So finden Sie das passende Produkt
- Das Wichtigste in Kürze
- Im Garmin-Sortiment finden sich modische Hybrid-Smartwatches, Sportuhren mit Features zum Laufen, Schwimmen, Tauchen und Golfen, schlanke Fitness-Armbänder für Kinder sowie robuste Outdoor-Smartwatches.
- Mit der Garmin-Connect-App speichern, analysieren und teilen NutzerInnen die Gesundheits- und Fitnessaktivitäten ihrer Garmin-Uhr.
- Zu den Standardfunktionen von Garmin-Uhren zählen verschiedene Trainingsmodi, die Puls- und Stresslevel-Messung, die Schlafanalyse sowie ein Kalorien- und Schrittzähler.
- Vor allem dann, wenn Sie Ihre Garmin-Uhr für Outdoor-Aktivitäten nutzen, ist eine lange Akkulaufzeit von Vorteil. Je nach Modell liegt sie zwischen 5 und 56 Tagen. Viele Outdoor-Smartwatches sind aber auch solarladefähig.
Uhren für alle Bedürfnisse
Das amerikanische Unternehmen Garmin hat seinen Hauptsitz in der Schweiz und produziert seit 1989 Navigationsgeräte, Smartwatches und Multisportuhren. Laut eigener Aussage entwickelt es herausragende Produkte, die aktive Menschen unterstützen und täglich motivieren, ihre Ziele zu erreichen. Im breit gefächerten Garmin-Sortiment finden sich schlanke Fitnesstracker sowie diverse Smartwatches und Sportuhren für verschiedene Einsatzzwecke und Bedürfnisse. Viele Modelle können KundInnen zudem aus verschiedenen Materialien, Gehäusen und Armbändern individuell zusammenstellen.
Für Modebewusste: Fashion- und Hybrid-Smartwatches
Hybrid-Smartwatches kombinieren das Aussehen einer klassischen Armbanduhr mit den Funktionen einer Smartwatch. Sie sind sozusagen smarte Modeaccessoires, die mit Zusatzfeatures den Alltag erleichtern. In diesem Segment bietet Garmin überwiegend Modelle für Damen an, etwa aus den Serien Lily und vívomove. Es finden sich aber auch Unisex- und Herrenmodelle wie die der Serie Venu 2 oder vívoactive 4. Der Fokus liegt auf einer eleganten Optik, dank der die Uhren zu jedem Look und Anlass eine gute Figur machen.

Für Gesundheitsbewusste: Fitness-Armbänder
Die Garmin-Fitness-Armbänder vívofit und vívosmart mit schmalem, eckigem Display richten sich an Personen, die ein Wearable suchen, um ihre Gesundheit und Aktivität besser im Blick zu haben. Sie zeichnen Informationen wie zurückgelegte Schritte, Distanzen, Herzfrequenz und Kalorienverbrauch auf und bewerten die Schlafqualität. Für Motivation und Abwechslung beim Trainieren sorgen vorinstallierte Sport-Apps. Der Fitnesstracker vívosmart 5 ist sogar mit einem Puls-Ox-Sensor ausgestattet, mit dem er die Sauerstoffsättigung des Blutes messen kann. Menstruierende können ihn zudem als Zyklus-Tracker nutzen.
Für SportlerInnen: Spezielle Modelle und Multisportuhren
Sportbegeisterte kommen bei Garmin besonders auf ihre Kosten. Der Hersteller hat sowohl funktionsreiche Multisportuhren als auch Modelle, die auf spezifische Sportarten ausgerichtet sind, in seinem Sortiment. Unter anderem gibt es GPS-Laufuhren, speziell aus der Serie Forerunner, für EinsteigerInnen, Fortgeschrittene und Profis sowie MarathonläuferInnen. Für EinsteigerInnen eignen sich beispielsweise die günstigen Modelle Forerunner 45 und 45S, die mit den wichtigsten Lauffunktionen ausgestattet sind. Fortgeschrittene können mit der Forerunner 254 gezielt ihre Pace verbessern und Profis holen mit der Forerunner 965 das Beste aus Training und Wettkämpfen heraus. Marathon-Uhren wie die Garmin Enduro 2 bringen zum Beispiel einen Wettkampf-Kalender sowie tägliche Trainingsempfehlungen mit und analysieren die allgemeine Anstrengung.
GolferInnen profitieren mit einer Garmin-Golfuhr der Serie Approach von 43.000 vorinstallierten Golfplätzen und einem virtuellen Caddie. Zudem zeigt die Golfuhr Windgeschwindigkeit und -richtung an. Die Garmin-Uhren der Luxusreihe MARQ bieten darüber hinaus nützliche Features für GolferInnen. Für Wassersport-Begeisterte hat Garmin Smartwatches für das Schwimmen (vertreten in den Serien Garmin Swim, Forerunner und Instinct), Triathlon-Uhren (Forerunner 955, 966 und 745) und Tauchcomputer (Modellserie Descent) im Angebot.

Für AbenteurerInnen: Outdoor-Smartwatches
Wer viel in der Natur unterwegs ist, etwa beim Campen, Wandern oder Bergsteigen, findet in einer Outdoor-Smartwatch einen nützlichen Begleiter. Die Adventure Smartwatches von Garmin sind besonders widerstandsfähig gebaut und mit GPS ausgestattet. Hierzu zählen unter anderem Modelle der Serien Instinct, Enduro und tactix. Ebenfalls hilfreich für Outdoor-Aktivitäten sind die integrierte Taschenlampe, routingfähige topografische Karten und die Nachtsichtkompatibilität. Darüber hinaus sind viele der Garmin-Outdoor-Uhren mit Solartechnologie ausgestattet, sodass Nutzende zum Aufladen nicht auf eine Steckdose angewiesen sind.
Für den Nachwuchs: Smartwatches und Fitnessarmbänder für Kinder
Mit den Modellen Bounce und vívovit jr. hat Garmin Produkte speziell für Kinder im Portfolio. Sie zeichnen sich durch farbenfrohe, kindgerechte Designs und eine robuste Bauweise aus. Zudem benötigen Kinder zur Nutzung nicht zwingend ein mit der Uhr verbundenes Smartphone. Stattdessen können Eltern die dafür konzipierte Garmin-Jr.-App nutzen und ihren Kindern darüber Aufgaben und Belohnungen auf die Uhr senden. Kinder erhalten für erledigte Aufgaben Münzen. In der App erstellen Eltern Belohnungen mit einem gewählten Münzwert, auf die sie sich mit dem Kind geeinigt haben, beispielsweise ein Eis oder zusätzliche Medienzeit.
Mit welchen Smartphones sind Garmin-Uhren kompatibel?
Um vom vollen Funktionsumfang einer Garmin-Uhr zu profitieren, braucht es in jedem Fall die Garmin-Connect-App. Sie ermöglicht per Bluetooth eine Verbindung der Garmin-Uhr mit mobilen Endgeräten, speichert Aktivitäten und zeigt alle gesammelten Daten übersichtlich an. Garmin Connect steht kostenlos bei Google Play und im Apple App Store zum Download bereit. Laut Herstellerangaben ist die App mit folgenden Geräten kompatibel:
- iPhone und iPod Touch mit iOS 15 oder höher
- Android-Smartphones und -Tablets mit Android 7.0 oder höher
Android-Geräte müssen außerdem den Google Play Store nativ unterstützen, um die Garmin-Connect-App herunterladen zu können. Auf mobilen Endgeräten mit dem schlankeren Android–Go-Betriebssystem funktioniert die App nur eingeschränkt und wird daher im Play Store als nicht kompatibel aufgeführt.
iPhone-NutzerInnen, die sich für eine Garmin-Uhr entscheiden, müssen sich im Gegensatz zur Apple Watch mit Einschränkungen abfinden. Sie haben mit der Garmin-Uhr weder Zugriff auf Apples umfangreiche App-Bibliothek, noch können sie direkt von der Uhr aus telefonieren oder Nachrichten beantworten. Zudem kann Garmin Connect keine Daten von Apple Health oder einer Apple Watch empfangen.
Nützliche Features von Garmin Connect
Unter anderem können sich Nutzende mit Garmin Connect Gesundheitsstatistiken und eine historische Aufzeichnung ihrer Lieblingsaktivitäten ansehen. Außerdem bietet die App viele Trainingstipps und -pläne. Das enthaltene Tool Garmin Coach passt zum Beispiel die Trainings an die individuellen Fähigkeiten an.

Garmin Connect ermöglicht es nicht nur, sich mit mobilen Endgeräten zu verbinden, sondern auch mit FreundInnen. Nutzende können Gruppen erstellen, sich gegenseitig mit Kommentaren und Likes motivieren und ihre Leistungen vergleichen. Darüber hinaus sind gemeinsame Schrittzahl- und Distanz-Challenges möglich.
Weitere Apps für TaucherInnen, GolferInnen und Kinder
Zusätzlich zu Garmin Connect gibt es vom Hersteller noch drei spezielle Apps. Garmin Jr. ist eine von Eltern verwaltete App für die Garmin-Kinder-Smartwatches. Sie bietet unter anderem kindgerechte Erinnerungen und spannende App-Abenteuer wie eine Garmin-Weltreise. Darüber hinaus gibt es Garmin Golf mit zusätzlichen Features für ambitionierte GolferInnen und die App Garmin Dive, die TaucherInnen mit einem Logbuch unterstützt.
Mit diesen Features punkten Garmin-Uhren
Smartwatches bringen zusätzlich zu den üblichen Uhrfunktionen wie Uhrzeit- und Datumsanzeige, Wecker, Timer und Stoppuhr einige Zusatzfeatures mit, die den Alltag erleichtern und bei Aktivitäten unterstützen. Während einige grundlegende Funktionen allen Garmin-Modellen gemein sind, warten spezielle Sportuhren mit praktischen Zusatzfeatures für bestimmte Sportarten auf.
Gesundheits- und Fitness-Überwachung
Zu den Standards aller modernen Garmin-Uhren gehört das Erfassen einiger Fitness- und Gesundheitsdaten. Sie haben auf der Gehäuserückseite einen optischen Pulssensor verbaut, der mit Lichtimpulsen den Puls am Handgelenk misst. Fällt die Herzfrequenz ungewöhnlich hoch oder niedrig aus, schlägt die Uhr Alarm. Außerdem können Sie mit einer Garmin-Uhr folgende Informationen erfassen beziehungsweise speichern und verfolgen:
- Kalorienverbrauch
- Zurückgelegte Schritte und Distanzen
- Atemfrequenz
- Intensitätsminuten
- Flüssigkeitsaufnahme
Für die tägliche Flüssigkeitsaufnahme stellt die Garmin-Uhr auf Basis des Geschlechts der Nutzenden ein Standardziel auf. Alternativ legen Sie ein individuelles Ziel fest. Mit der Garmin-Connect-App lässt sich außerdem der Menstruationszyklus aufzeichnen. Die eingetragenen Zyklusinformationen sind dann auch direkt auf dem Wearable einsehbar.
Darüber hinaus fungieren viele Garmin-Sportuhren als Pulsoximeter, indem sie mittels roten Lichts, Infrarotlichts und Sensoren die Sauerstoffsättigung des Blutes berechnen. Durch Kombination und Analyse der gesammelten Daten profitieren Nutzende von weiteren Features:
Stresslevel: Anhand der Herzfrequenz und ihrer Varianz bestimmt die Garmin-Uhr das Stresslevel, sodass NutzerInnen bei Bedarf die Bremse ziehen und sich eine Auszeit nehmen können.
Energiereservenüberwachung: Um eine Garmin-eigene Funktion handelt es sich bei der sogenannten Body Battery. Die Uhr ermittelt aus verschiedenen Faktoren wie Stress, körperlichen Aktivitäten und Schlaf die individuellen Energiereserven.

Schlafüberwachung: Günstigere Garmin-Uhren beschränken sich bei den Schlafdaten auf Einschlaf- und Aufwachzeit. Dagegen liefern funktionsreichere Modelle mit erweiterter Schlafüberwachung zusätzlich Informationen zu den Schlafstadien (leicht, tief, REM). Einige Garmin-Uhren zeichnen darüber hinaus während des Schlafs die Atemfrequenz und Sauerstoffsättigung des Blutes auf, sodass eine umfassende Schlafanalyse möglich wird.
Fitnessalter: Garmin-Uhren analysieren und interpretieren das VO2max-Fitnesslevel, einen Wert zur Ausdauerleistungsfähigkeit, um die Fitness der Nutzenden im Vergleich zu ihrem tatsächlichen Alter einzustufen. Das Fitnessalter kann als Erinnerung und Motivation dienen, die persönliche Fitness zu steigern und die Gesundheit zu verbessern.
Jetlag-Ratgeber: Für Vielreisende ist dieses Feature praktisch, das von Garmin-Uhren der Serien fēnix, epix, Enduro und MARQ unterstützt wird. Der Jetlag-Ratgeber gibt vor, während und nach Reise Tipps zur Verringerung des Jetlags. Unter anderem erhalten Nutzende Empfehlungen, wann sie Licht benötigen oder aktiv sein sollten.
Mehr Gesundheitsdaten dank smarter Waage
Mit der Index S2 Smart Scale hat Garmin eine Körperanalysewaage im Angebot, die wie die Smartwatches mit der Garmin–Connect-App kompatibel sind. Sie können damit zusätzlich zu den von Ihrer Garmin-Uhr gesammelten Daten weitere Informationen wie Gewicht, Körperfettanteil, Knochenmasse und Körperwasseranteil in der App speichern und analysieren.
Trainingsfeatures
Eine wichtige Funktion von Garmin-Uhren ist das Aufzeichnen von Sporteinheiten. Dafür sind sie mit GPS und verschiedenen Trainingsmodi wie Intervalltraining ausgestattet. Zu den Standards gehören zudem zwei Garmin-eigene Trainingsfunktionen:
- AUTO LAP speichert Runden bei einer bestimmten Distanz selbstständig
- AUTO PAUSE hält den Timer automatisch an, wenn Nutzende sich nicht bewegen
Je nach Modell sind Garmin-Uhren mit unterschiedlichen Sportprofilen ausgestattet:
- Laufprofile wie Laufen, Laufbandtraining, Bahntraining, Trailrunning und Laufen auf der Hallenbahn
- Fitnessstudio-Profile wie Cardio- und Crosstrainer-Training, Stepper, Pilates und Yoga
- Fahrradprofile wie Radfahren, Indoor-Radfahren, Rennrad, Mountainbiken, Triathlon und BMX
- Schwimmprofile wie Schwimmbad- und Freiwasserschwimmen
Während sich die vorrangig für den Alltag konzipierten Fashion- und Hybrid-Smartwatches auf wenige Lauf- und Fitnessstudio-Profile beschränken, sind die Garmin-Multisportuhren mit einer großen Anzahl an Profilen für verschiedene Sportarten ausgestattet. Besonders viele Fahrradprofile bringt beispielsweise die epix Pro mit.
Garmin-Fitnessuhren wie die Venu 2S verfügen über eine große Anzahl an Fitnessstudio-Profilen und unterstützen zusätzlich mit Animationen zu verschiedenen Übungen sowie grafischen Darstellungen der trainierten Muskelgruppen beim Training.
Kommunikationsmöglichkeiten
In puncto Kommunikation beschränken sich Garmin-Uhren auf ein Minimum. Ihr Fokus liegt klar auf Gesundheits- und Sportfunktionen. Nutzende erhalten aber zumindest Benachrichtigungen vom Smartphone als Smart Notifications auf ihre Uhr. Android-NutzerInnen können darüber hinaus mit ihrer Garmin-Uhr SMS beantworten und eingehende Anrufe per SMS ablehnen. Apple-UserInnen bleiben diese Funktionen allerdings verwehrt.
Praktische Alltagshelfer
Zu den nützlichen Smartwatch-Funktionen für den Alltag, die allen Garmin-Uhren gemein sind, zählen:
- Kalenderfunktion
- Wettervorhersage
- Telefonsuchfunktion
Bis auf wenige Modelle (Instinct und Forerunner 55, 245 sowie 255) können Garmin-Uhren außerdem Musik speichern und wiedergeben. Spezielle Modelle für Musik sind die Venu Sq 2 Music, die Forerunner 255 Music und die Forerunner 245 Music. Einige Garmin-Uhren, überwiegend aus dem mittleren und höheren Preissegment, lassen sich dank Garmin Pay zum Bezahlen nutzen. Die Outdoor-Smartwatches sind zusätzlich mit einer Taschenlampe ausgestattet.
Filtern nach Features
Soll Ihre Garmin-Uhr eine bestimmte Funktion, etwa Garmin Pay, das Speichern von Musik oder eine Taschenlampe, mitbringen, können Sie diese in der Filteroptionen auf der Anbieter-Website auswählen und sich somit nur Garmin-Uhren mit dem gewünschten Feature anzeigen lassen.
Spezialfunktionen bestimmter Modelle
Die Outdoor-, Multisport- und Luxusuhren von Garmin bringen zusätzlich nützliche Funktionen für ambitionierte SportlerInnen und Outdoor-EnthusiastInnen mit.

Schwimm-Funktionen
Speziell für SchwimmerInnen konzipiert ist die Garmin Swim, mit der sich unter anderem individuelle Schwimmworkouts erstellen und Übungen wie Beinschläge oder einarmiges Schwimmen aufzeichnen lassen. Weitere für SchwimmerInnen geeignete Modelle finden sich in den Garmin-Serien Forerunner, Instinct und fēnix. Sie zählen beispielsweise zurückgelegte Bahnen sowie Zugzahl und erkennen den Schwimmstil.

Radfahr-Funktionen
Garmin-Multisport- und Triathlon-Uhren, die vor allem in den Serien epix, Instinct, Forerunner und fēnix zu finden sind, bringen für RadfahrerInnen routingfähige Straßenkarten mit und sind mit Geschwindigkeits- sowie Trittfrequenzsensoren kompatibel. Zudem sind sie mit zusätzlichen Fahrradprofilen für verschiedene Fahrradarten und Strecken ausgestattet. Das Modell Forerunner 955 hat beispielsweise ein Profil für E-Bike-FahrerInnen integriert.

Golf-Funktionen
Golfuhren finden sich bei Garmin in den Serien Approach, MARQ, epix und fēnix. Aber auch einige Forerunner-Multisportuhren bringen zusätzliche Golf-Funktionen wie 43.000 vorinstallierte Golfplätze auf der ganzen Welt, eine automatische Schlagweitenmessung und ein Handicap-Scoring mit. Die AutoShot-Funktion von Garmin zeichnet automatisch erkannte Schläge auf und misst, wie weit der Ball geschlagen wurde.

Tauch-Funktionen
Die Tauch-Uhren der Serie Descent können das Aufzeichnen von Tauchgängen automatisch starten und beenden sowie Ein- und Auftauchpunkte markieren. Zudem unterstützen sie verschiedene Tauchmodi wie technisches Tauchen, Freitauchen, Singlegas-, Multigas- und Apnoe-Tauchgänge. Im integrierten Taucherlogbuch speichern TaucherInnen bis zu 200 Tauchgänge ab, die sie per Garmin-Connect mit anderen teilen können.

Outdoor-Funktionen
Mit vielen Outdoor-Funktionen sind Garmin-Uhren der Serien Instinct, Enduro, epix und fēnix ausgestattet. Sie haben diverse Outdoor-Freizeitprofile wie Klettern, Wandern, Windsurfen, Segeln und Reiten integriert. Nutzende profitieren außerdem von vorinstallierten topografischen Karten, einem Höhenmesser, GPS-Koordinaten und einer Gezeiten-Übersicht. Ein Jagd- und Angelkalender sowie ein Sonnen- und Mondkalender sind ebenfalls vorhanden. Die Outdoor-Uhren sind zusätzlich zu leistungsstarken Akkus solarladefähig und bringen eine extrahelle LED-Taschenlampe für Aktivitäten im Dunklen mit.
Akkulaufzeit und Display
Besonders für Personen, die ihre Garmin-Uhr auf längeren Wanderungen nutzen möchten, ist eine lange Akkulaufzeit wichtig. Doch auch für die alltägliche Nutzung ist es von Vorteil, wenn die Uhr nicht bereits nach ein paar Stunden ans Ladegerät muss. In jedem Fall hängt die Akkulaufzeit auch davon ab, wie die Uhr genutzt wird. Wer damit beispielsweise täglich Laufen geht und dabei über die Garmin-Uhr Musik abspielt, wird den Akku häufiger laden müssen als eine Person, die die Uhr nur als Wecker und zum Tracken der täglichen Schrittanzahl verwendet.

Unterschiedlich starke Akkus
Eine relativ geringe Akkulaufzeit von bis zu fünf Tagen im Smartwatch-Modus hat die Hybrid-Smartwatch Lily. Bei anderen Garmin-Hybrid-Smartwatches und den Fitness-Armbändern fällt die Laufzeit mit bis zu zehn Tagen etwas länger aus. Outdoor-Smartwatches und Multisportuhren sind mit leistungsstärkeren Akkus und teils zusätzlich mit einer Solarladefunktion ausgestattet. Die folgende Tabelle bietet anhand verschiedener Beispiele einen Überblick. Die angegebene Akkulaufzeit bezieht sich auf die Nutzung im Smartwatch-Modus.
| Uhrenart | Beispielmodell | Maximale Akkulaufzeit | Solarladefunktion |
| Fitness-Armband | Vívosmart 5 | 7 Tage | Nein |
| Hybrid-Smartwatch | Venu 2S | 10 Tage | Nein |
| Laufuhr | Forerunner 265S | 15 Tage | Nein |
| Golfuhr | Approach S70 | 16 Tage | Nein |
| Multisportuhr | Fēnix 7 Pro | 18 Tage | Ja |
| Tauchuhr | Descent G1 Solar | 21 Tage | Ja |
| Outdoor-Uhr | Enduro 2 | 34 Tage | Ja |
Passende Displays für verschiedene Einsatzzwecke
Garmin-Uhren gibt es mit unterschiedlich großen und unterschiedlich ausgestatteten Displays. So kommt die schlanke Hybrid-Smartwatch Lily, deren Displayanzeige 25,4 x 21,3 Millimeter misst, mit einem TFT-LC-Display. Dieses zeigt lediglich Graustufen an, und zwar in einer Auflösung von 240 x 201 Pixeln. Für ein kleines Modell, das als klassische Armbanduhr und Modeaccessoire mit smarten Zusatzfeatures zum Einsatz kommt, ist das jedoch völlig ausreichend. Noch kleiner fällt die Anzeige bei den Fitness-Armbändern aus. Das Display des vívosmart 5 misst 10,5 x 18,5 Millimeter und hat eine Auflösung von 88 x 154 Pixel.
Wesentlich größere sowie leistungsstärkere Displays weisen die Sport- und Outdoor-Uhren von Garmin auf. Schließlich sind sie darauf ausgelegt, eine größere Anzahl von Daten beziehungsweise Informationen auch bei stärkerem Lichteinfall gut ablesbar darzustellen. Die Forerunner 265 aus dem mittleren Preissegment ist zum Beispiel mit einem hellen 1,3-Zoll-AMOLED-Display (32,5 Millimeter) ausgestattet und hat eine Anzeigenauflösung von 416 x 416 Pixeln. Etwas höherpreisige Multisportuhren wie die Forerunner 955 haben hingegen ein transflektives Memory-in-Pixel-Display (MIP), das bei Sonneneinstrahlung gut lesbar ist.
Bedienbar sind die Garmin-Uhren überwiegend per Touchscreen. Über diesen lassen sich unter anderem angezeigte Informationen und Helligkeit anpassen. Lediglich bei wenigen Modellen, nämlich den Descent-Tauchuhren und den Outdoor-Smartwatches der Serie Instinct, erfolgen Einstellungen über Knöpfe.
In puncto Uhrenglas-Material greift Garmin bei den meisten Modellen zu Gorilla Glass, das besonders widerstandsfähig gegen Kratzer ist. Bei den Fitness-Armbändern kommt Acryl zum Einsatz.

Ein Blick ans Ende der Fahnenstange: Der Touchscreen der teuersten Uhr im Garmin-Portfolio, die MARQ Aviator (Gen 2) für knapp 2.600 Euro, ist aus gewölbtem Saphirglas gefertigt. Es handelt sich um ein AMOLED-Always-on-Display mit einer Auflösung von 390 x 390 Pixeln. Der Durchmesser liegt bei 30,4 Millimetern.
Größe, Gewicht und Wasserdichtigkeit
Unabhängig vom Einsatzzweck der Uhr ist es für den Tragekomfort von Vorteil, wenn sie nicht zu groß und zu schwer ist. Am kleinsten fallen die Gehäuse der Garmin-Fitness-Armbänder sowie der Modelle Lily und vívomove aus. Diese sind ideal für schmale Handgelenke und entsprechend mit Armbändern für Handgelenke ab 107 Millimetern Umfang ausgestattet. Bei vielen Modellen gibt es Ausführungen für schmalere und breitere Handgelenke. Die mitgelieferten Armbänder sind bei allen Modellen um 70 bis 80 Millimeter verstellbar:
| Beispielmodell | Uhrenart | Minimaler Handgelenkumfang | Maximaler Handgelenkumfang |
| Bounce | Kinderuhr | 115 Millimeter | 180 Millimeter |
| vívomove HR S/M | Hybrid-Smartwatch | 107 Millimeter | 177 Millimeter |
| Vívomove 3 | Hybrid-Smartwatch | 125 Millimeter | 190 Millimeter |
| Forerunner 265s | Laufuhr | 110 Millimeter | 180 Millimeter |
| Forerunner 265 | Laufuhr | 135 Millimeter | 205 Millimeter |
Einige Modelle, etwa die Venu 2Plus, sind in verschiedenen Gehäusegrößen verfügbar – in diesem Fall:
- 40 Millimeter
- 43 Millimeter
- 45 Millimeter
Zu den Garmin-Uhren mit dem größten Gehäuse zählt die Golfuhr Approach S70. Ihr Gehäusedurchmesser misst 47 Millimeter. Mit 56 Gramm zählt diese auch zu den schwereren Garmin-Modellen. Besonders schwer fallen die Luxusuhren der Serie MARQ aus. Durch das Saphirglas kommt die MARQ Adventurer (Gen 2) beispielsweise auf 92 Gramm. Sehr leicht sind hingegen die Fitness-Armbänder wie das rund 25 Gramm schwere vívosmart 5.
Darüber, dass sie nass wird, brauchen Sie sich mit einer Garmin-Uhr keine Sorgen zu machen. Alle Modelle sind mindestens zum Duschen und Schwimmen geeignet und mit „5 ATM“ ausgewiesen. Diese Angabe sagt aus, dass die Uhren einem Druck wie in 50 Metern Wassertiefe standhalten. Outdoor-Uhren von Garmin wie die Instinct Crossover und die epix Pro (Gen 2) tragen sogar die Kennzeichnung „10 ATM“, nach der sie einem Druck wie in 100 Metern Tiefe widerstehen, und sich auch für Hochgeschwindigkeits-Wassersportarten eignen. Garmins Tauchcomputer der Serie Descent gehen noch einen Schritt weiter. Sie sind nach Norm EN13319, einer Industrienorm für Unterwassercomputer, geprüft, die noch strenger als die „10 ATM“-Norm ist, und eignen sich damit für längere Tauchgänge.
Häufige Fragen rund um Garmin-Uhren
Wer hat Garmin-Uhren getestet?
Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Vergleich von Garmin-Uhren. Wir haben die vorgestellten Produkte keinem Test unterzogen.
Die Stiftung Warentest testete bereits zahlreiche Sportuhren, darunter auch Modelle von Garmin. Im letzten Sportuhren-Test aus dem Juni 2023 ließen die TesterInnen 20 Sportuhren und 5 Fitness-Tracker gegeneinander antreten. Hierfür beurteilten sie die Fitnessfunktionen, die Kommunikation, die Handhabung und den Akku der Testprodukte. Zudem zog die Stiftung Warentest Stabilität und Verarbeitung sowie Datenschutz und Datensicherheit als Bewertungskriterien heran.
Das Ergebnis bei den Sportuhren: Apple sicherte sich mit der Apple Watch Series 8 und der Note 1,6 den Testsieg. Knapp dahinter landete die Garmin Venu 2 Plus zusammen mit der Apple Watch SE, jeweils mit der Note 1,7, auf Rang zwei. Auf dem dritten Platz finden sich gleich vier Sportuhren, die alle die Note 1,9 erhielten: Apple Watch Ultra, Garmin Fenix 7 Standard Edition, Garmin Forerunner 955 und Google Pixel Watch. Garmin ist an der Spitze der Sportuhren also durchaus gut vertreten und konnte vor allem mit leistungsstarken Akkus und präzisen Schrittzählern überzeugen.
Unter den fünf getesteten Fitness-Trackern liegt Garmin mit dem vívosmart 5 sogar auf dem ersten Platz. Mit der Note 2,4 bewerteten es die TesterInnen knapp besser als das günstigere Huawei Band 7, das die Note 2,6 erhielt und damit den zweiten Platz im Test belegt.
Welches Uhren-Zubehör bietet Garmin an?
Zu seinen Uhren bietet der Hersteller viele verschiedene Armbänder an, die sich nach den Uhren-Modellen, zu denen sie passen, filtern lassen. Unter anderem finden sich Schnellwechselarmbänder aus Silikon und Leder in unterschiedlichen Größen und Farben. Darüber hinaus findet sich im Zubehör-Angebot von Garmin Folgendes:
- Herzfrequenz-Brustgurte zur noch präziseren Trainingsdaten-Erfassung
- Ladegeräte und Kabel für verschiedene Uhren-Modelle
- Zusätzliche Sensoren zum Nachrüsten, etwa zur Messung der Trittfrequenz
- Eine Fahrradhalterung für Forerunner-Uhren
- Eine Transporttasche
Wie viel kosten Garmin-Uhren?
Die günstigsten Garmin-Modelle beginnen bei rund 65 Euro. Hierbei handelt es sich um vívofit-Fitness-Armbänder. Im unteren Preissegment von 150 bis 500 Euro liegen Laufuhren der Serie Forerunner, modische Hybrid-Smartwatches und Fitness-Uhren der Serien Lily, vívomove und Venu sowie Crossover-Outdoor-Smartwatches.
Forerunner-Laufuhren mit größerem Funktionsumfang sowie Multisportuhren der Reihen epix und fēnix kosten zwischen 500 und 1.000 Euro. Am meisten bezahlen Garmin-KundInnen für die Luxus-Uhren der MARQ-Kollektionen, für die bis zu 2.550 Euro anfallen.
Was sind die beliebtesten Garmin-Serien?
Der Hersteller selbst listet folgende sechs als seine beliebtesten Smartwatch-Serien:
- Venu und Vívoactive legen den Fokus auf Design und Fitness-Funktionen und eignen sich somit gut für den Alltag.
- Forerunner spezialisiert sich auf Features für LäuferInnen.
- Instinct ist mit robuster Bauweise, GPS und taktischen Funktionen für Outdoor-EnthusiastInnen konzipiert.
- epix und fēnix umfassen vielseitige Multisportuhren mit besonders vielen Fitness- und Trainings-Features.
Teaserbild: © alexanderuhrin / stock.adobe.com | Abb. 1–2: © Garmin Deutschland GmbH | Abb. 3: © Warenberater | Abb. 4: © Garmin Deutschland GmbH | Abb. 5–9: © Warenberater | Abb. 10–11: © Garmin Deutschland GmbH





















